Kategorie: Markennews

Pucken – traditionelle Wickelweise für Babys wiederentdeckt

Plötzlicher Kindstod: „Puck-Mich-Sack“ kann Säuglinge in Rückenlage halten

Der plötzliche Säuglingstod (SIDS), auch plötzlicher Kindstod genannt, ist der unerwartete und unerklärliche Tod von scheinbar gesunden Babys im ersten Lebensjahr. Er tritt meist während des Nachtschlafs ein, die Ursachen sind trotz intensiver internationaler Forschung noch nicht geklärt. Seit 1991 wird auch in Deutschland zur Vorbeugung in den Entbindungskliniken und von Hebammen die Rückenlage als Schlafposition für Säuglinge empfohlen – dies hatte zur Folge, dass sich die Zahl der SIDS-Fälle seither drastisch reduziert hat.

Gepuckte Babys schaffen leichter den Übergang in die Traumschlafphase, schlafen ruhiger und länger - und ermöglichen auf diese Weise auch den Eltern eine erholsamere Nachtruhe. Foto: djd/ERGObaby Europe GmbH
Gepuckte Babys schaffen leichter den Übergang in die Traumschlafphase, schlafen ruhiger und länger – und ermöglichen auf diese Weise auch den Eltern eine erholsamere Nachtruhe.
Foto: djd/ERGObaby Europe GmbH

Feste Schlafphasen und eine sichere Rückenlage

Ein neuartiger, sogenannter Puck-Mich-Sack kann beim Baby für feste Schlafphasen und eine sichere Rückenlage sorgen – und damit das Risiko für den SIDS weiter vermindern. Was neumodisch klingt, ist eine jahrhundertealte Technik und hat in den verschiedensten Kulturen eine feste Tradition: das Pucken. Damit ist das enge Einwickeln des Säuglings gemeint, so dass er sich geborgen fühlt und seine Arme fest am Körper trägt. „Studien haben ergeben, dass die Babys auf diese Weise sicherer schlafen, weil sie im Schlaf eher in Rückenlage bleiben und sich nicht in Decken verheddern können“, erklärt Gunnar Dahl, Managing Director beim Anbieter Ergobaby Europe. Der Sack verhindert auch schreckhafte Bewegungen des Kindes, wodurch es wieder aufwachen könnte. Gepuckte Babys schaffen daher leichter den Übergang in die Traumschlafphase (REM-Phase), schlafen ruhiger und länger – und ermöglichen auf diese Weise auch den Eltern einen erholsameren Schlaf.

Natürliche Materialien und ergonomisches Design

Durch seine ergonomische Form unterstützt der Puck-Mich-Sack die ergonomische Anhock-Spreiz-Haltung der kindlichen Beine und somit eine gesunde Hüftreifung des Säuglings. Die Arme werden gleichzeitig in der fetalen Position „Hände am Herzen“ gehalten, so dass sich das Kind wie im Mutterleib geborgen fühlt. „Das Einwickeln des Babys in unseren Puck-Mich-Sack ist fast so einfach wie das Anlegen eines Jäckchens“, betont Gunnar Dahl. Denn dieser Sack habe als einziger auf dem Markt Ärmel. Das weiche und atmungsaktive Baumwollmaterial dehnt sich bei jeder Bewegung mit und hilft, die Körpertemperatur des Kindes zu regulieren – und zwar im Sommer wie im Winter.

Erhältlich ab Mitte Juli

Der Puck-Mich-Sack ist voraussichtlich ab Mitte Juli im autorisierten Fachhandel erhältlich. Es gibt ihn in den Farben Natur, Rosa und Hellblau. Außerdem können Eltern zwischen zwei Größen wählen: Small/Medium für Kinder von 2,72 bis 5,44 Kilogramm Körpergewicht und Medium/Large für Kinder mit einem Gewicht zwischen 5,44 bis zu 8,2 Kilogramm.

Der „Puck-Mich-Sack“

– Innovative Weiterentwicklung: Mit dem ergonomischen Puck-Mich-Sack greift Ergobaby die alte Tradition des Puckens auf – auch zur Reduzierung der Risikofaktoren des plötzlichen Säuglingstods (SIDS).

Das Einwickeln des Babys in den Puck-Mich-Sack ist etwa so einfach wie das Anlegen eines Jäckchens. Foto: djd/ERGObaby Europe GmbH
Das Einwickeln des Babys in den Puck-Mich-Sack ist etwa so einfach wie das Anlegen eines Jäckchens.
Foto: djd/ERGObaby Europe GmbH

– Pucken simuliert die Enge des Mutterleibs durch das Einwickeln der Arme des Neugeborenen – für mehr Geborgenheit und einen gesünderen Schlaf.

– Für eine gesunde Entwicklung der Hüfte werden die Beine des Kindes in der anatomisch korrekten Anhock-Spreiz-Haltung unterstützt.

Mehr Informationen gibt es unter www.ergobaby.eu im Internet.

Die richtigen Schuhe für Kinder

Die ersten Schritte eines Kindes erfüllen die Eltern mit Stolz. Dann sehen sie sich allerdings vor ein ganz neues Problem gestellt: Mit welchen Schuhen lernt der Nachwuchs richtig laufen? Modisch müssen sie nicht sein, dafür aber praktisch und flexibel. Das gilt beispielsweise für Barfußschuhe, die es jetzt auch für den Start in die Läuferkarriere gibt. Erfunden wurden diese sogenannten Leguanitos von dem erfahrenen Ultralangstreckenläufer Helmuth Ohlhoff.

Einige wichtige Aspekte gelten laut der Zeitschrift „Eltern“ bei der Auswahl von Kinderschuhen:

Mit flexiblen Barfußschuhen lernen Kinder laufen, toben und klettern. Foto: djd/Leguano GmbH
Mit flexiblen Barfußschuhen lernen Kinder laufen, toben und klettern.
Foto: djd/Leguano GmbH
  • Sie müssen elastisch und geschmeidig sein, die Sohle sollte gut auf dem Boden haften.
  • Bewegung sorgt dafür, dass die Füße sich im Laufe des Tages vergrößern. Deshalb: Schuhe nicht am Vormittag kaufen.
  • Weil Schuhe unterschiedlich weit und lang sein können, müssen auch Kinder sie testweise anziehen.
  • Die Füße sollen nicht eingeengt werden.

Richtige Schuhe für Kinder: Freie Entfaltung für die Muskeln

Dass nicht jeder x-beliebige Schuh der richtige ist, um damit laufen zu lernen, weiß Erfinder Ohlhoff: „Die kindlichen Füße und ihre Muskeln werden durch unflexible Sohlen in ihrer Entfaltung gebremst.“ Auf diese Weise verlernt der Nachwuchs den natürlichen Laufstil und die Gefahr von Fußschäden wächst. Stattdessen sollten auch Kinder so laufen, dass die Fußmuskeln in Aktion bleiben – am besten barfuß, wie es seit Urzeiten allgemein üblich war. Auf diese Weise ließen sich ungesunde Entwicklungen in den Abläufen der natürlichen Bewegung verhindern. Auch vor Verletzungen könne man sich schützen – zumindest vor solche, die entstehen, wenn man strauchelt. Beim Barfußlaufen lernen die Kinder, ihre Füße abzurollen und ihre Muskeln bauen sich auf natürliche Weise auf, das bestätigt Kinderarzt Dr. Falko Panzer, Berater der Zeitschrift „Öko-Test“.

Stabiler Schutz für die Sohlen

Kein Problem ist es meist für Eltern und Kinder, barfuß oder auf genoppten Socken durch die eigenen vier Wände oder über den Rasen im Garten zu laufen. Doch wenn der Untergrund steinig wird, müssen die Sohlen geschützt werden. Schuhe, die diesem Anspruch gerecht werden, müssen gleichzeitig stabil und biegsam sein – wie zum Beispiel die vom Fachbereich Bewegungswissenschaften der Universität Hamburg untersuchten Barfußschuhe von Leguano.

Anschmiegsame Schuhe

Schnell passt ein Schuh nicht mehr, wenn Kinder viel unterwegs sind. Zu groß darf er aber auch nicht sein, damit die Füße darin nicht hin- und herrutschen. Auch diese Probleme lassen sich durch Barfußschuhe lösen – sie schmiegen sich an den Fuß, halten ihn warm und in Bewegung, weshalb er auch vor Nässe und Kälte geschützt ist. Die Universität Hamburg hat in einer Studie festgestellt, dass man mit Leguanos fast so läuft wie barfuß. Das gilt auch für die Leguanito-Kinderschuhe. Gefertigt wird diese spezielle Fußbekleidung aus einem qualitätvollen Strumpf mit einer aufgegossenen, robusten Sohle aus dem Kunststoffmaterial Lifolit. Die Barfußschuhe sind waschbar und kosten für Kinder ab 49 Euro.

Süsse Schuhe, Socken oder Strumpfhosen für Ihr Baby oder Kleinkind finden Sie hier.

Schulranzen – Kinderrücken effektiv entlasten

Bald ist es wieder soweit, und für viele Mädchen und Jungen beginnt ein neuer Lebensabschnitt – die Schule. Viele Eltern suchen jetzt schon nach dem passenden Schulranzen. Doch welcher ist der Richtige? Er soll natürlich toll aussehen, praktisch sein und möglichst bequem sein. Allerdings müssen die ABC-Schützen immer mehr Utensilien und Schulbücher mitnehmen, das wirkt sich natürlich auf das Gewicht aus und das ist nicht gut.

Das Schulkind als „Packesel“

Wiegeaktionen von Krankenkassen kommen immer wieder zu dem Ergebnis, dass das Gewicht der meisten Schulranzen zu hoch ist. Parallel dazu nehmen auch die Haltungsschwächen und -probleme bei Schulkindern zu. Ein Grund dafür kann die falsche und oftmals zu schwere Belastung durch den Ranzen sein. Wichtig ist es daher, dass Mädchen und Jungen ausreichend Sport treiben, um die Bauch- und Rückenmuskulatur zu stärken.

Dazu unser Expertentipp: So lassen sich schwere Schulranzen besser transportieren

Kinder sollten nicht mehr als zwölf Prozent ihres eigenen Körpergewichts tragen. Doch die meisten Grundschüler haben an ihren vollgepackten Schulranzen weitaus mehr zu schleppen. Sven Andersen, Geschäftsführer der gleichnamigen „Andersen Shopper Manufaktur“ sagt, wie Eltern ihren Sprösslingen den täglichen Schulweg erleichtern können.

– Was raten Sie Eltern in dieser Beziehung?

Eltern sollten am Anfang gemeinsam mit dem Kind die Schultasche packen und darauf achten, dass wirklich nur das hineinkommt, was am nächsten Tag benötigt wird. Aus eigener Erfahrung ist dies jedoch schwer umsetzbar.

Kinder sollten nicht mehr als zwölf Prozent ihres Körpergewichts tragen. Der NewSchool Shopper bietet eine gute Möglichkeit, um Spätfolgen des Schleppens vorzubeugen. Foto: djd/Andersen Shopper Manufaktur
Kinder sollten nicht mehr als zwölf Prozent ihres Körpergewichts tragen. Der NewSchool Shopper bietet eine gute Möglichkeit, um Spätfolgen des Schleppens vorzubeugen.
Foto: djd/Andersen Shopper Manufaktur

– Sind sogenannte Schultrolleys eine Alternative für den Transport der schweren Taschen?
Viele Kinder wollen auf dem Schulweg cool aussehen und hängen sich den Ranzen trotz des schweren Gewichts seitlich über die Schulter oder tragen ihn nicht eng genug am Körper. Dies kann bereits nach kurzer Zeit zu Muskelverspannungen und Schmerzen führen. Mit einem Schultrolley beispielsweise lastet das Gewicht nicht mehr auf den Schultern und der Ranzen kann leicht transportiert werden.
– Dennoch raten manche Kinderärzte und Orthopäden vom Kauf eines Schultrolleys ab. Warum?

Ziehen die Mädchen und Jungen den Schultrolley seitlich hinter sich her, verbiegen sie sich, da sich bei vielen Modellen der Griff nicht verstellen lässt. Außerdem kippen manche Schultrolleys leicht um und es lassen sich Bordsteine und Treppen schwer bewältigen, da häufig die Räder viel zu klein und die Spurbreite zu schmal ist.

– Wie kann man dieses Problem lösen?

Der neuartige 3-Wege-System-Griff beim „NewSchool Shopper“ beispielsweise lässt sich leicht in drei verschiedene Positionen stellen, sodass beim Schieben oder Ziehen weder die Handgelenke noch der Rücken verdreht werden. Außerdem hat er sehr große Leichtlaufräder, die seitlich des Schulranzens platziert sind, sodass er ohne zu kippeln bewegt werden kann. Auch Bordsteine und Treppenstufen sind dadurch kein Problem mehr. Der NewSchool Shopper wächst dank der stufenlosen Höheneinstellung der Teleskopstange mit und ist für nahezu alle Schulranzen kompatibel.

Auf dem täglichen Schulweg kann zudem ein Schultrolley wie der „NewSchool Shopper“ von Andersen den Rücken entlasten. Weitere Infos: www.andersen-shopper.de.

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Mit Barbie für einen Tag Primaballerina

24 Barbie Fans schlüpftenan der Berliner Staatsoper in die pinken Ballettschuhe ihres Vorbilds

März 2013. In Berlin ließ Barbie am Freitagnachmittag Mädchenherzen höher schlagen: 24 kleine Barbie Fans durften die größte Ballettbühne Deutschlands betreten und für einen Tag in das pinke Tutu und die Ballettschuhe ihrer Ikone schlüpfen. Die jungen Nachwuchstänzerinnen nahmen dort an einem exklusiven Ballettworkshop in der Berliner Staatsoper teil und konnten dort die ersten Schritte auf dem Weg zur Primaballerina machen.

Mit Barbie für einen Tag Primaballerina
Mit Barbie für einen Tag Primaballerina
Foto: Mattel

Stilecht in einem Ballettsaal wurden die jungen Mädchen von einer erfahrenen Tanzpädagogin in die Kunst des Balletts eingeführt und erhielten

einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Nach eineinhalb Stunden saßen die ersten Schritte perfekt und die kleinen Ballerinen schwebten über das Parkett. Den Abschluss des aufregenden Tages bildete der gemeinsame Besuch der Ballettvorführung „Der Zauberer von Oz“ in der Komischen Oper Berlin.

Für die daheimgebliebenen Barbie-Fans besteht aber kein Grund zur Traurigkeit. Ab sofort gibt es die DVD „Barbie in Die verzauberten Ballettschuhe“ auf DVD und Blu-ray und die Primaballerina Barbie im Handel. Barbie schlüpft hier in die Rolle der Ballerina Kristyn Farraday, deren pinke Ballettschuhe sie auf magische Art und Weise in die Welt des Balletts entführen. Mit dem Film und der Primaballerina Barbie können nun alle Mädchen Barbies Abenteuer nacherleben und zu kleinen Ballerinen werden.

Quelle: Pressemitteilung Mattel

Tausende Kitaplätze fehlen noch

Kita-Modell macht bundesweit Schule
Modulare Bauweise schafft in kurzer Zeit neue Kinderbetreuungsplätze

Außen kompakt, innen geräumig: Die modulare Kindertagesstätte verfügt über eine Gesamtnutzfläche von 560 Quadratmetern. Foto: djd/Bielefeld Marketing GmbH/Dirk Staubach
Außen kompakt, innen geräumig: Die modulare Kindertagesstätte verfügt über eine Gesamtnutzfläche von 560 Quadratmetern.
Foto: djd/Bielefeld Marketing GmbH/Dirk Staubach

Damit Eltern künftig Job und Familie besser vereinbaren können, haben Kinder unter drei Jahren ab 1. August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz – theoretisch. Denn um diese Vorgabe zu erfüllen, müssten bis zum Stichtag bundesweit noch rund 220.000 Kindertagesstätten-Plätze geschaffen werden. Einen Weg aus dieser Zeitnot weist ein neues Baukonzept, das von der Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (BGW) entwickelt wurde und das immer mehr Interessenten findet. Aufgrund ihrer Systembauweise kann die „Zukunftskita“ nach nur zehn Monaten eröffnet werden. Die reine Bauzeit beträgt sieben Monate.

„Allein in Bielefeld fehlen rund 1.000 Kindergartenplätze für Kinder unter drei Jahren. Daher mussten wir eine kostengünstige Lösung finden, die sich innerhalb kürzester Zeit umsetzen lässt“, sagt Norbert Müller, Geschäftsführer der BGW. Planer und Architekten des Unternehmens haben eine Kindertagesstätte in modularer Holzständerbauweise entwickelt, die vielerorts realisiert werden kann. Einzige Bedingung ist ein Grundstück mit einer Größe von etwa 1.350 Quadratmetern. Das zweigeschossige Gebäude entspricht dem Passivhausstandard und bietet mit einer Nutzfläche von 565 Quadratmetern Platz für drei Gruppen. Schon jetzt liegen der BGW 25 Anfragen aus deutschen Städten vor, die ebenfalls eine „Zukunftskita“ planen. Mehr Details gibt es unter www.bgw-bielefeld.de im Internet.