Kategorie: Schwanger sein

Sehr emotionales Video – so schön kann eine Hausgeburt sein

Eine Geburt zu Hause ist für viele werdende Mütter undenkbar. Es gibt viele Bedenken dagegen.

Die Geburt wird ins vertraute Umfeld integriert als ein natürlicher Vorgang im Vertrauen auf die Natur.

Dabei steht die Geburt als familiäres und sehr intimes Ereignis im Vordergrund.

 

Dieses Video zeigt auf sehr emotionale Weise wie tolle eine Hausgeburt sein kann:

Die glücklichen Eltern begrüßten ihr 3. Kind – eine Tochter – in ihrem Haus mit einem großen Helfer-Team!

Ihre beiden Söhne konnten sehen, wie ihre kleine Schwester das Licht der Welt erblickt.

Ein starker Rücken für junge Mütter

Gezielte Übungen helfen Müttern, ohne Schmerzen Haltung zu bewahren

Viele frischgebackene Mütter haben Rückenschmerzen, denn sie müssen ihr Baby oft hochheben und auf dem Arm herumtragen.

Mütter verbringen viel Zeit damit, ihr Kind herumzutragen. Ein gesunder Rücken ist dafür unerlässlich. Foto: djd/fitdankbaby
Mütter verbringen viel Zeit damit, ihr Kind herumzutragen. Ein gesunder Rücken ist dafür unerlässlich.
Foto: djd/fitdankbaby

Schnell wird das zu einer körperliche Belastung und der Rücken schmerzt.
Gegensteuern können Mamas mit Übungen, die den Beckenboden sowie die tiefliegende,
stabilisierende Bauch- und Rückenmuskulatur stärken.
Diese Muskelpartien wirken der fehlenden Rumpfstabilität entgegen, welche schon durch die Belastung in der Schwangerschaft entsteht.
Alle Übungen sollten allerdings professionell angeleitet werden, denn wenn man sie falsch ausgeführt,
können sich die Beschwerden verschlimmern.

Das Kind macht mit

Mit dem Alltag einer Mutter lassen sich am besten Mama-Kind-Fitnesskurse vereinbaren,
bei denen das Baby dabei ist und in die Übungen integriert wird.
Bei professionell angeleiteten Kursen wie etwa „fitdankbaby“, wird das Kind zum Beispiel mit einem stabilen Trainingsgurt
an Mamas Körper gesichert und turnt so mit.
Wenn das Kleine mit der Zeit schwerer wird, intensiviert sich auch das Training der Mutter und

Das richtige Heben des Babys entlastet den Rücken der Mama. Foto: djd/fitdankbaby
Das richtige Heben des Babys entlastet den Rücken der Mama.
Foto: djd/fitdankbaby

passt sich der alltäglichen Belastung an.
Interessierte Mamas können sich mit Videos auf www.fitdankbaby.com einen Eindruck vom Training mit Gurt verschaffen.
Besonders vorsichtig sollten die Frauen beim Bauchmuskeltraining durch Sit-Ups sein.
Denn während der Schwangerschaft hat das heranwachsende Kind die geraden Bauchmuskeln der Frau auseinandergeschoben.
Man spricht hier von einer Rektusdiastase.
Wenn diese sich nach der Geburt nicht wieder schließt und Mama das Training falsch angeht,
führt das ebenfalls zu verstärkten Rückenproblemen. Ein guter Trainer zeigt, wie es richtig ist.

Korrekte Verhaltensmuster üben

Neben dem stabilisierenden Muskeltraining ist es außerdem wichtig, gesunde Bewegungsabläufe einzuüben.

Hochheben gern, aber nur mit geradem Rücken: In Mutter-Kind-Fitnesskursen wie "fitdankbaby" lernen Mamas, wie es richtig geht. Foto: djd/fitdankbaby
Hochheben gern, aber nur mit geradem Rücken: In Mutter-Kind-Fitnesskursen wie „fitdankbaby“ lernen Mamas, wie es richtig geht.
Foto: djd/fitdankbaby

Die richtige Technik für Aufstehen, Tragen und Hochnehmen entlastet den Rücken der Mutter.
Bei qualitativ hochwertigen Kursen sollten zudem neben Übungen für die Mütter immer auch Spiele für den Nachwuchs angeboten werden.
Mit spielerischen Bewegungsübungen erfahren die Babys in „fitdankbaby“-Kursen eine altersgerechte Motorik-Förderung.

 

In der Schwangerschaft ist ein kräftiger Rücken wichtig, um Schmerzen zu vermeiden. Foto: djd/fitdankbaby
In der Schwangerschaft ist ein kräftiger Rücken wichtig, um Schmerzen zu vermeiden.
Foto: djd/fitdankbaby

Den Babybauch nutzen

Auch während der Schwangerschaft können Rückenschmerzen zum Problem werden.
Der wachsende Bauch verlagert den Schwerpunkt der Frau nach vorne. Das kann durch gezieltes Training der Rückenmuskulatur ausgeglichen werden.

Kurse wie „fitdankbaby PRE“ sind speziell auf die Zeit vor der Geburt abgestimmt und helfen den werdenden Müttern dabei,
die körperliche Mehrbelastung auszugleichen.
Ein Rückentraining während der Schwangerschaft ist übrigens auch später noch hilfreich: aktive Schwangere werden auch nach der Geburt schneller wieder fit.

Bye, bye Babypfunde

Bye, bye Babypfunde

Gesund abnehmen nach Schwangerschaft und Stillzeit

Die erste Zeit mit Baby ist oft stressig: Viele junge Mütter brauchen "Nervennahrung" in Form von Keksen oder anderen Süßigkeiten. Besser wäre es, öfter zu Obst- und Gemüsesticks zu greifen. Dies erleichtert es, nach der Schwangerschaft abzunehmen. Foto: djd/formoline.de/Dmitriy Melnikov  www.dgmphoto.ru/Fotolia.com
Die erste Zeit mit Baby ist oft stressig: Viele junge Mütter brauchen „Nervennahrung“ in Form von Keksen oder anderen Süßigkeiten. Besser wäre es, öfter zu Obst- und Gemüsesticks zu greifen. Dies erleichtert es, nach der Schwangerschaft abzunehmen.
Foto: djd/formoline.de/Dmitriy Melnikov www.dgmphoto.ru/Fotolia.com

(mpt). Promimütter scheinen ihn nicht zu kennen, den Kampf mit den Babypfunden. Strahlend schön und schlank präsentieren sich viele, darunter Michelle Hunziker, Heidi Klum oder Gisele Bündchen, bereits kurz nach der Entbindung auf Laufsteg und rotem Teppich. Ist das normal? Wohl kaum. Die meisten frisch gebackenen Mütter brauchen jedenfalls einige Wochen, um sich wieder wohl in ihrer Haut zu fühlen. Und ein bisschen Babybauch bleibt oft deutlich länger. Das darf es auch, schließlich hat der Körper in der Schwangerschaft Höchstleistungen vollbracht, um Platz für einen kleinen Menschen zu schaffen. Mindestens ebenso viel Zeit sollte für die Rückbildung von Muskeln, Haut und Gewebe drin sein. Der Weg zum Wunschgewicht kann trotzdem schon beginnen. Wie können Frauen wieder abnehmen nach der Schwangerschaft? (mehr …)

ÖKO-TEST Pflegeprodukte für Schwangere

Keine Chance bei Dehnungsstreifen

Spezielle Pflegeprodukte für Schwangere sind zwar teuer, sie enthalten aber keine speziellen „Wirkstoffe“, die Dehnungsstreifen Paroli bieten können. Das zeigt eine Untersuchung von ÖKO-TEST in der aktuellen April-Ausgabe. Immerhin kommen die meisten Produkte ohne bedenkliche Inhaltsstoffe aus.

Die Hoffung stirbt zuletzt, so lautet ein altbekanntes Sprichwort. Es bleibt zu hoffen das sich doch etwas gegen die Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft findet. Foto © Gewoldi - Fotolia.com
Die Hoffung stirbt zuletzt, so lautet ein altbekanntes Sprichwort. Es bleibt zu hoffen das sich doch etwas gegen die Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft findet. Foto © Gewoldi – Fotolia.com

Cremen und Massieren ist nicht ganz sinnlos, zumindest in der Theorie: Schwangere können so den Stoffwechsel des Bindegewebes und die Durchblutung stimulieren. Außerdem wird die strapazierte Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Doch alle Studien kommen zu demselben Fazit: Das Cremen   kann die Bildung von Schwangerschaftsstreifen nicht verhindern oder ihre Schwere mildern.

Zudem sind die 20 von ÖKO-TEST untersuchten Pflegeprodukte nicht alle zu empfehlen. Drei Cremes, die zu den teureren gehören, enthalten beispielsweise Paraffine und synthetische Fette. Diese sind für den Hersteller günstiger als natürliche Fette und Öle, doch sie integrieren sich nicht so gut ins Hautbild. Das Labor entdeckte in manchen Produkten auch Konservierungsstoffe, die als allergieauslösend gelten, und Parabene, die vermutlich wie ein Hormon wirken, ebenso Duftstoffe, die häufig Kontaktallergien hervorrufen. In einem Pflegeöl wurde künstlicher Moschus-Duft nachgewiesen. Das ist laut ÖKO-TEST gerade für ein Produkt, das für eine Anwendung in und nach der Schwangerschaft empfohlen wird, besonders bedenklich. Schließlich kann der Moschus-Duft über die Haut aufgenommen und mit der Muttermilch an das Baby weitergegeben werden. In Tierversuchen verursachten diese Kunstdüfte Leberschäden.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2013 gibt es seit dem 28. März 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Quelle: ÖKO-TEST Verlag GmbH, Pressemitteilung

Auch rezeptfreie Medikamente können erstattet werden

Zusatzleistung: Auch rezeptfreie Medikamente werden von vielen Krankenkassen erstattet

Für ein verschreibungspflichtiges Medikament, das der Arzt verordnet, tragen die Krankenkassen in den meisten Fällen die Kosten unter Abzug einer vom Preis des Arzneimittels abhängigen Zuzahlung in Höhe von fünf bis zehn Euro. Versicherte einzelner Kassen konnten diese Zuzahlung durch den Wechsel auf wirkstoffgleiche Medikamente aus Rabattverträgen einsparen – rezeptfreie Arzneimittel dagegen mussten generell selbst bezahlt werden, die Kassen verfügten hier über keine Spielräume. Im vergangenen Jahr wurde diese Einschränkung allerdings aufgehoben.

Die Möglichkeiten der Krankenkassen für neue Leistungen wurden deutlich erweitert. So können auch Schwangere künftig noch effektiver als bisher unterstützt werden. Foto: djd/BKK Wirtschaft & Finanzen/thx
Die Möglichkeiten der Krankenkassen für neue Leistungen wurden deutlich erweitert. So können auch Schwangere künftig noch effektiver als bisher unterstützt werden.
Foto: djd/BKK Wirtschaft & Finanzen/thx

Den Kassen ist es nun gestattet, die Übernahme rezeptfreier Medikamente als Zusatzleistung in ihre Satzung zu integrieren und somit allen Versicherten einheitlich verfügbar zu machen. Erstattungsfähig sind Medikamente, die nicht vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen als „ausgeschlossen“ eingestuft wurden. Unverändert erhalten Versicherte etwa nach wie vor für Appetitzügler oder Grippemedikamente kein Geld zurück.

Pflanzliche Präparate als Schwerpunkt

Im Mittelpunkt der aktuellen Leistungsoffensive einiger Krankenkassen stehen pflanzliche Präparate. Denn immer mehr Bundesbürger nehmen speziell bei leichteren Erkrankungen öfter alternative Medikamente. Björn Hansen, Vorstand der BKK Wirtschaft & Finanzen (http://www.bkk-wf.de/): „Die neuen Spielräume betreffen vor allem alternative Arzneimittel der Homöopathie, der Pflanzenheilkunde und der Anthroposophie. Diese Arzneimittel sind nicht verschreibungspflichtig, aber apothekenpflichtig.“ Die Versicherten der BKK Wirtschaft & Finanzen etwa haben nun ein persönliches Budget für alternative Medizin, in dessen Rahmen 80 Prozent der Kosten, maximal aber 150 Euro, übernommen werden. Einzige Bedingung ist eine ärztliche Bestätigung der medizinischen Notwendigkeit, diese Bestätigung erfolgt über ein grünes oder blaues Privatrezept. Hansen: „Mit einem solchen Rezept kann man in die Apotheke gehen, das Arzneimittel holen und die Rechnung gemeinsam mit dem Rezept bei uns einreichen.“

Auch für Kinder und Jugendliche sind nun zusätzliche Leistungen bei rezeptfreien Arzneimitteln möglich. Denn diese haben nur bis zum zwölften Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Medikamente ohne Zuzahlung. Foto: djd/BKK Wirtschaft & Finanzen/thx
Auch für Kinder und Jugendliche sind nun zusätzliche Leistungen bei rezeptfreien Arzneimitteln möglich. Denn diese haben nur bis zum zwölften Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Medikamente ohne Zuzahlung.
Foto: djd/BKK Wirtschaft & Finanzen/thx

Folsäure in der Schwangerschaft ist nun ebenfalls möglich

Die Optionen der Kassen für neue Leistungen sind aber noch deutlich weitgehender. So können auch Schwangere in Zukunft noch effektiver als bislang unterstützt werden. Wer bei der BKK Wirtschaft & Finanzen versichert ist, bekommt zusätzlich eine Übernahme der Kosten für nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Medikamente in Höhe von bis zu 100 Euro je Kalenderjahr, falls diese als zusätzliche Vorsorgemaßnahme wegen einer Schwangerschaft genommen werden. Bedingung ist hier ebenfalls, dass es sich um ein nicht prinzipiell von der Versorgung ausgeschlossenes Medikament handelt und dass der Frauenarzt ein Privatrezept ausstellt.

Rezeptfreie Arzneimittel für Kinder und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr

Auch für Kinder sind zusätzliche Leistungen möglich. Auf nicht verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige Arzneimittel ohne Zuzahlung haben Kinder generell nur bis zum zwölften Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch. Wer als Kind bei der BKK Wirtschaft & Finanzen versichert ist, hat diesen Anspruch auf Übernahme der Kosten künftig auch zwischen dem vollendeten 12. und 18. Lebensjahr. Die Medikamente werden komplett bis zu einem Betrag von 50 Euro pro Kalenderjahr erstattet. Auch hier muss die Einnahme ärztlich verordnet sein, die Originalrechnungen müssen vorgelegt werden.

Nachfragen lohnt sich!

Kassenpatienten sollten sich also bei der eigenen Kasse nach einer Erstattung erkundigen. Bisher offerieren allerdings erst wenige Kassen diese

Den Krankenkassen ist es nun gesetzlich erlaubt, die Erstattung rezeptfreier Arzneimittel als zusätzliche Leistung in ihre Satzung aufzunehmen. Die neuen Spielräume betreffen vor allem alternative Arzneimittel der Homöopathie, der Pflanzenheilkunde und der Anthroposophie. Foto: djd/BKK Wirtschaft & Finanzen/thx
Den Krankenkassen ist es nun gesetzlich erlaubt, die Erstattung rezeptfreier Arzneimittel als zusätzliche Leistung in ihre Satzung aufzunehmen. Die neuen Spielräume betreffen vor allem alternative Arzneimittel der Homöopathie, der Pflanzenheilkunde und der Anthroposophie.
Foto: djd/BKK Wirtschaft & Finanzen/thx

Zusatzleistung, daher sollte unbedingt vor dem Kauf eines rezeptfreien Arzneimittels nachgefragt werden. Falls eine Erstattung abgelehnt wird, kann auch ein Wechsel der Krankenkasse in Betracht gezogen werden. Björn Hansen: „Ein Wechsel ist in der Regel problemlos mit einer Frist von zwei vollen Monaten zum Monatsende möglich und garantiert jedem den vollen Leistungsanspruch der gewählten Krankenkasse ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft ohne Wartezeit“.