Schlagwort: Alltagsstress

Beruf und Familie in Einklang bringen

Tipps zur Harmonie im Alltag

Erfolg heißt für viele Menschen nicht nur, im Job gut zu sein und Erfolge einzuheimsen.
Außerdem möchten die Menschen in ihrer Familie Geborgenheit und Glück erleben.
Die meisten streben beide Ziele aus innerer Überzeugung an: Zumindest in der Theorie gehören beide Ziele zu den Glücksvorstellungen.
Und in der täglichen Lebenspraxis unternehmen Frauen wie Männer meist große Anstrengungen, um ihren eigenen Anforderungen in beiden Lebensbereichen gerecht zu werden. Das ist ihnen wichtig und die Voraussetzung zu ihrer persönlichen Zufriedenheit.

Viele Herausforderungen

Doch es ist nicht einfach, die vielen Aufgaben im Beruf und in der Familie zu bewältigen.
Für den Einzelnen sind die Herausforderungen nicht nur vielfältig, sondern auch zahlreich.
Schon zur Kindererziehung zählen so viele Detailaufgaben, für deren Erledigung die unterschiedlichsten Fähigkeiten und vor allem viel Zeit nötig sind. Gelegentlich nimmt die Belastung auch überhand.
Und auch Eltern haben Hobbys, für die sie ab und an Zeit finden möchten. Ein Haustier, der Sport im örtlichen Verein oder der Volkshochschulkurs sind wichtig für die Zufriedenheit, kosten aber auch Zeit.
In vielen Familien kommt die Pflege von älteren Angehörigen als weitere Aufgabe hinzu.
Vom Haushalt ganz zu schweigen – „das bisschen Haushalt“ macht sich ja nicht von alleine. Kaum ist man an seinem Arbeitsplatz, geht es schon weiter.
Oft erwartet einen dort ein ganzes Bündel neuer Aufgaben – von den Überstunden und den manchmal anstrengenden Kollegen ganz zu schweigen.

Work-Life-Balance: Man muss Prioritäten setzen

Wer sich dennoch nicht stressen lassen und allen Anforderungen stets gerecht werden möchte, der sollte lernen, auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten.
Nur wer ab und zu auf seine innere Stimme hört, hat die Chance zu erkennen, wenn Arbeit und Stress ein gesundes Maß übersteigen.
Er kann rechtzeitig die Notbremse ziehen, wenn mal wieder alles zu viel wird. Zum Beispiel mit regelmäßigen, aktiv gestalteten Pausen.
Auch Sport ist gut für die Work-Life-Balance: Mit Radeln, Jogging, Schwimmen lässt sich auf sanfte Art die Ausdauer verbessern.
Das hält fit und verhilft zu größerer Ausgeglichenheit.
Wer sich außerdem ausgewogen ernährt, entspannende Pausen einlegt, genug Schlaf hat und seinen Arzt regelmäßig zum Gesundheitscheck aufsucht,
hat schon viel für sich getan.

Schnell, schnell, die Uhr läuft

Angesichts all der Aufgaben ist es nicht leicht, einen harmonischen Lebensrhythmus zu entwickeln, der den Anforderungen der Familie und dem eigenen Biorhythmus entspricht.
Schon bei den Öffnungszeiten der Kinderkrippe fangen oft die Probleme an.
Viele Eltern erreichen ihren Arbeitsplatz nur unter großen Mühen pünktlich, weil sie ihre Kinder nicht früh genug in die Krippe bringen können.
Ein Job nach Maß, danach sehnen sich viele Eltern. Ein Beruf, bei dem es kein Problem ist, private und berufliche Aufgaben unter einen Hut zu bringen.
Eine Tätigkeit im Direktvertrieb (lrworld.com/de/unternehmen/arbeiten-bei-lr/) kommt vielen gelegen, die alle Bereiche ihres Lebens miteinander vereinbaren möchten. Im Direktvertrieb können sie ihr berufliches Engagement so planen, dass weder sie selbst noch die Familie zu kurz kommen.
Die Arbeitszeit kann nämlich frei eingeteilt werden. Möchte man einen Kundentermin vereinbaren, legt man ihn einfach so,
dass der Partner sich um die Kinder kümmern kann.
Und um die Buchhaltung kümmert man sich, wenn die Kleinen schlafen. Das schafft ungeahnte Freiheiten.

Nur wer auch auf seine eigenen BedÃŒrfnisse achtet, kann allen Anforderungen in der Familie und im Job gerecht werden. Foto: djd/www.lrworld.com
Nur wer auch auf seine eigenen BedÃŒrfnisse achtet, kann allen Anforderungen in der Familie und im Job gerecht werden.
Foto: djd/www.lrworld.com

Flexibel arbeiten im Direktvertrieb

Unternehmen wie LR Health & Beauty Systems zeigen beispielhaft, wie gut die freie Zeiteinteilung funktionieren kann.
Die Mitarbeiter im Vertrieb arbeiten so, wie es ihrer individuellen Lebenssituation entspricht.
Wer nur wenig Zeit hat, etwa weil die Kinder noch klein sind, kann sich über ein nebenberufliches Zusatzeinkommen freuen, das das Haushaltsgeld aufbessert. Später rückt die Karriere wieder stärker in den Fokus.
Dann kennen die Mitarbeiter das Unternehmen gut genug, um sich als selbstständige Vertriebspartner noch intensiver einzubringen.
Der erste Schritt zu einer ausbalancierten Lebensweise ist damit getan.

Wie zufrieden sind die Deutschen?

Aktuelle Umfrage: So bewältigen die Bundesbürger ihren Alltag

Alltägliche Herausforderungen wie Familie, Beruf und Freizeit können heute viel freier und individueller gestaltet werden als noch vor einigen Jahren. Mehr Flexibilität bedeutet aber oft auch mehr Stress und fordert ein gewisses Maß an aktivem Alltagsmanagement. Welche erfolgreichen Strategien es dabei gibt, untersuchte eine repräsentative TNS-Infratest-Studie im Auftrag von „Milch-Schnitte“.

Drei Viertel sind generell zufrieden

Erfolgreiches Alltagsmanagement kann man lernen - mit den richtigen Strategien. Foto: djd/Milch-Schnitte/GettyImages/Nick White
Erfolgreiches Alltagsmanagement kann man lernen – mit den richtigen Strategien.
Foto: djd/Milch-Schnitte/GettyImages/Nick White

Insgesamt gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, mit ihrem Alltag generell zufrieden zu sein. Untersucht wurden vier Bereiche, die das tägliche Leben der Deutschen wesentlich bestimmen: Beruf, Familie/Beziehung, Freizeit sowie Hausarbeit. Zu mehr Freude am Alltag führen vor allem Partnerschaft und Familie: Bei den Singles gaben nur 29 Prozent an, sehr zufrieden mit ihrem Alltag zu sein. Bei Paaren ohne Kinder sind es 46 Prozent, bei Familien mit Kindern bis 14 Jahre sind es 43 Prozent.

Zudem gilt: Im Alter kommt die Gelassenheit, denn die 50- bis 65-Jährigen sind mit 51 Prozent die zufriedenste Altersgruppe. Als die besten Alltagsmanager erwiesen sich die in Vollzeit berufstätigen Mütter – 23 Prozent sind gute Alltagsmanager. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt erwiesen sich nur 16 Prozent der Befragten als gute Alltagsmanager.

Die vier Alltagsmanagertypen

Die Studie ermittelte zudem vier Typen von Alltagsmanagern. 19 Prozent der Bundesbürger zählen demnach zu den „virtuosen Machern“. Für sie sind Probleme dazu da, gelöst zu werden. Zur Gruppe der „systematischen Netzwerker“ gehören 28 Prozent der Befragten. Sie vertrauen vorwiegend auf die Hilfe anderer, sind aktive Alltagsbewältiger und in ihren Strategien sehr sozial orientiert. Mit 31 Prozent ist die Gruppe der „abwartenden Skeptiker“ am größten: Sie gehören zu jenen Menschen, die nichts überstürzen – getreu dem Motto „Ich kann mich nicht um alles kümmern“. 22 Prozent der Deutschen schließlich erweisen sich als „entspannte Improvisationstalente“: Sie haben eine positive Grundhaltung, agieren eher zurückhaltend und lassen den Dingen ihren Lauf. Ihr Motto: Das wird schon!

Tipps und Tricks für mehr Zufriedenheit

Beruf und Freizeit können heute viel freier und individueller gestaltet werden als noch vor einigen Jahren. Mehr Flexibilität bedeutet aber oft auch mehr Stress und fordert ein gewisses Maß an aktivem Alltagsmanagement. Erfolgreiches Alltagsmanagement kann man lernen – mit den richtigen Strategien. Drei davon sind der „Milch-Schnitte“-Alltagsstudie zufolge besonders erfolgreich: Die Balance-, Problemlösungs- und die Entspannungsstrategie. Konkrete Tipps gibt in diesem Zusammenhang Werner Tiki Küstenmacher, Autor des Bestsellers „simplify your life“. So sollte  man Pausen für bewusstes Atmen nutzen. Und man sollte seinen Schreibtisch aufräumen – und zwar möglichst sofort. Auch wer beim Einschlafen lächelt, kommt demnach besser durch den Alltag.