Schlagwort: Elternratgeber

Ein starker Rücken für junge Mütter

Gezielte Übungen helfen Müttern, ohne Schmerzen Haltung zu bewahren

Viele frischgebackene Mütter haben Rückenschmerzen, denn sie müssen ihr Baby oft hochheben und auf dem Arm herumtragen.

Mütter verbringen viel Zeit damit, ihr Kind herumzutragen. Ein gesunder Rücken ist dafür unerlässlich. Foto: djd/fitdankbaby
Mütter verbringen viel Zeit damit, ihr Kind herumzutragen. Ein gesunder Rücken ist dafür unerlässlich.
Foto: djd/fitdankbaby

Schnell wird das zu einer körperliche Belastung und der Rücken schmerzt.
Gegensteuern können Mamas mit Übungen, die den Beckenboden sowie die tiefliegende,
stabilisierende Bauch- und Rückenmuskulatur stärken.
Diese Muskelpartien wirken der fehlenden Rumpfstabilität entgegen, welche schon durch die Belastung in der Schwangerschaft entsteht.
Alle Übungen sollten allerdings professionell angeleitet werden, denn wenn man sie falsch ausgeführt,
können sich die Beschwerden verschlimmern.

Das Kind macht mit

Mit dem Alltag einer Mutter lassen sich am besten Mama-Kind-Fitnesskurse vereinbaren,
bei denen das Baby dabei ist und in die Übungen integriert wird.
Bei professionell angeleiteten Kursen wie etwa „fitdankbaby“, wird das Kind zum Beispiel mit einem stabilen Trainingsgurt
an Mamas Körper gesichert und turnt so mit.
Wenn das Kleine mit der Zeit schwerer wird, intensiviert sich auch das Training der Mutter und

Das richtige Heben des Babys entlastet den Rücken der Mama. Foto: djd/fitdankbaby
Das richtige Heben des Babys entlastet den Rücken der Mama.
Foto: djd/fitdankbaby

passt sich der alltäglichen Belastung an.
Interessierte Mamas können sich mit Videos auf www.fitdankbaby.com einen Eindruck vom Training mit Gurt verschaffen.
Besonders vorsichtig sollten die Frauen beim Bauchmuskeltraining durch Sit-Ups sein.
Denn während der Schwangerschaft hat das heranwachsende Kind die geraden Bauchmuskeln der Frau auseinandergeschoben.
Man spricht hier von einer Rektusdiastase.
Wenn diese sich nach der Geburt nicht wieder schließt und Mama das Training falsch angeht,
führt das ebenfalls zu verstärkten Rückenproblemen. Ein guter Trainer zeigt, wie es richtig ist.

Korrekte Verhaltensmuster üben

Neben dem stabilisierenden Muskeltraining ist es außerdem wichtig, gesunde Bewegungsabläufe einzuüben.

Hochheben gern, aber nur mit geradem Rücken: In Mutter-Kind-Fitnesskursen wie "fitdankbaby" lernen Mamas, wie es richtig geht. Foto: djd/fitdankbaby
Hochheben gern, aber nur mit geradem Rücken: In Mutter-Kind-Fitnesskursen wie „fitdankbaby“ lernen Mamas, wie es richtig geht.
Foto: djd/fitdankbaby

Die richtige Technik für Aufstehen, Tragen und Hochnehmen entlastet den Rücken der Mutter.
Bei qualitativ hochwertigen Kursen sollten zudem neben Übungen für die Mütter immer auch Spiele für den Nachwuchs angeboten werden.
Mit spielerischen Bewegungsübungen erfahren die Babys in „fitdankbaby“-Kursen eine altersgerechte Motorik-Förderung.

 

In der Schwangerschaft ist ein kräftiger Rücken wichtig, um Schmerzen zu vermeiden. Foto: djd/fitdankbaby
In der Schwangerschaft ist ein kräftiger Rücken wichtig, um Schmerzen zu vermeiden.
Foto: djd/fitdankbaby

Den Babybauch nutzen

Auch während der Schwangerschaft können Rückenschmerzen zum Problem werden.
Der wachsende Bauch verlagert den Schwerpunkt der Frau nach vorne. Das kann durch gezieltes Training der Rückenmuskulatur ausgeglichen werden.

Kurse wie „fitdankbaby PRE“ sind speziell auf die Zeit vor der Geburt abgestimmt und helfen den werdenden Müttern dabei,
die körperliche Mehrbelastung auszugleichen.
Ein Rückentraining während der Schwangerschaft ist übrigens auch später noch hilfreich: aktive Schwangere werden auch nach der Geburt schneller wieder fit.

ÖKO-TEST Zuckerkulör

Zuckerkulör in Lebensmitteln

Getränke mit einem Schuss Krebsfarbstoff

4-MEI heißt ein Schadstoff, der in Zuckerkulör enthalten sein kann und im Tierversuch Krebs erzeugte. Eine neue Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass 4-MEI vor allem in Getränken enthalten ist, aber auch in Bratensoße, gebrannten Erdnüssen, Malzkaffee oder Lakritze.

Coca-Cola überschreitet den 4-MEI-Grenzwert der kalifornischen Gesundheitsbehörde um das Sechsfache, wie die Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt. Foto: ÖKO-TEST
Coca-Cola überschreitet den 4-MEI-Grenzwert der kalifornischen Gesundheitsbehörde um das Sechsfache, wie die Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt.
Foto: ÖKO-TEST

Die Abkürzung 4-MEI steht für 4-Methylimidazol – ein Nebenprodukt von Zuckerkulör, die Cola und viele andere Lebensmittel braun färbt. Nachdem der Stoff in einer Rattenstudie im Jahr 2011 in Krebsverdacht geraten ist, legte die kalifornische Gesundheitsbehörde für ihn einen strengen Warnwert fest: Sie sieht eine Aufnahme von mehr als 29 Mikrogramm 4-MEI pro Tag als kritisch an. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wiegelt dagegen ab, der Wert in Europa ist über 1.500 Mal so hoch wie der kalifornische.

Obwohl ein Krebsverdacht besteht, enthalten viele Lebensmittel den Schadstoff in hohen Werten. Die ÖKO-TEST-Analyse beweist, dass Coca-Cola den US-Wert etwa um das Sechsfache überschreitet, noch höher sind Pepsi und Afri Cola belastet. Das Labor entdeckte den Schadstoff aber auch in Aceto Balsamico. Hier reicht schon ein Esslöffel, um den Vorsorgewert aus Kalifornien zu toppen. Und auch das von Kindern konsumierte Malzbier der Marke Karamalz weist eine hohe Belastung auf, ebenso einige Lakritzsorten.

4-MEI ist leider nicht der einzige Schadstoff in den untersuchten Lebensmitteln: In fast allen Produkten mit Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) fand sich obendrein der Stoff THI, der in Tierversuchen das Immunsystem geschädigt hat.

ÖKO-TEST empfiehlt, Produkte mit Zuckerkulör zu meiden. Auch sollte man von Lebensmitteln mit Ammonsulfit-Zuckerkulör (E150d) und Ammoniak-Zuckerkulör (E150c) die Finger lassen. Auf der sicheren Seite sind Verbraucher, wenn sie zu Bio-Produkten greifen, da diese nicht mit Zuckerkulör gefärbt werden dürfen.

 

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2013 gibt es seit dem 26. April 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Quelle: ÖKO-TEST Verlag GmbH, Pressemitteilung

Wie zufrieden sind die Deutschen?

Aktuelle Umfrage: So bewältigen die Bundesbürger ihren Alltag

Alltägliche Herausforderungen wie Familie, Beruf und Freizeit können heute viel freier und individueller gestaltet werden als noch vor einigen Jahren. Mehr Flexibilität bedeutet aber oft auch mehr Stress und fordert ein gewisses Maß an aktivem Alltagsmanagement. Welche erfolgreichen Strategien es dabei gibt, untersuchte eine repräsentative TNS-Infratest-Studie im Auftrag von „Milch-Schnitte“.

Drei Viertel sind generell zufrieden

Erfolgreiches Alltagsmanagement kann man lernen - mit den richtigen Strategien. Foto: djd/Milch-Schnitte/GettyImages/Nick White
Erfolgreiches Alltagsmanagement kann man lernen – mit den richtigen Strategien.
Foto: djd/Milch-Schnitte/GettyImages/Nick White

Insgesamt gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, mit ihrem Alltag generell zufrieden zu sein. Untersucht wurden vier Bereiche, die das tägliche Leben der Deutschen wesentlich bestimmen: Beruf, Familie/Beziehung, Freizeit sowie Hausarbeit. Zu mehr Freude am Alltag führen vor allem Partnerschaft und Familie: Bei den Singles gaben nur 29 Prozent an, sehr zufrieden mit ihrem Alltag zu sein. Bei Paaren ohne Kinder sind es 46 Prozent, bei Familien mit Kindern bis 14 Jahre sind es 43 Prozent.

Zudem gilt: Im Alter kommt die Gelassenheit, denn die 50- bis 65-Jährigen sind mit 51 Prozent die zufriedenste Altersgruppe. Als die besten Alltagsmanager erwiesen sich die in Vollzeit berufstätigen Mütter – 23 Prozent sind gute Alltagsmanager. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt erwiesen sich nur 16 Prozent der Befragten als gute Alltagsmanager.

Die vier Alltagsmanagertypen

Die Studie ermittelte zudem vier Typen von Alltagsmanagern. 19 Prozent der Bundesbürger zählen demnach zu den „virtuosen Machern“. Für sie sind Probleme dazu da, gelöst zu werden. Zur Gruppe der „systematischen Netzwerker“ gehören 28 Prozent der Befragten. Sie vertrauen vorwiegend auf die Hilfe anderer, sind aktive Alltagsbewältiger und in ihren Strategien sehr sozial orientiert. Mit 31 Prozent ist die Gruppe der „abwartenden Skeptiker“ am größten: Sie gehören zu jenen Menschen, die nichts überstürzen – getreu dem Motto „Ich kann mich nicht um alles kümmern“. 22 Prozent der Deutschen schließlich erweisen sich als „entspannte Improvisationstalente“: Sie haben eine positive Grundhaltung, agieren eher zurückhaltend und lassen den Dingen ihren Lauf. Ihr Motto: Das wird schon!

Tipps und Tricks für mehr Zufriedenheit

Beruf und Freizeit können heute viel freier und individueller gestaltet werden als noch vor einigen Jahren. Mehr Flexibilität bedeutet aber oft auch mehr Stress und fordert ein gewisses Maß an aktivem Alltagsmanagement. Erfolgreiches Alltagsmanagement kann man lernen – mit den richtigen Strategien. Drei davon sind der „Milch-Schnitte“-Alltagsstudie zufolge besonders erfolgreich: Die Balance-, Problemlösungs- und die Entspannungsstrategie. Konkrete Tipps gibt in diesem Zusammenhang Werner Tiki Küstenmacher, Autor des Bestsellers „simplify your life“. So sollte  man Pausen für bewusstes Atmen nutzen. Und man sollte seinen Schreibtisch aufräumen – und zwar möglichst sofort. Auch wer beim Einschlafen lächelt, kommt demnach besser durch den Alltag.

Radfahren lernen – schnell und sicher

Ab einem Alter von drei Jahren kann das Abenteuer in Angriff genommen werden – So geht es am schnellsten und sichersten:

Ein guter Helm gehört natürlich zur Grundausstattung beim Radfahren lernen. Foto: dmd/EGG Helme
Ein guter Helm gehört natürlich zur Grundausstattung beim Radfahren lernen.
Foto: dmd/EGG Helme

Der Frühling rückt näher und näher. Die Lust, mal wieder zu radeln, steigt. Doch manche werden sich in den kommenden Wochen erstmals selbst auf Rädern fortbewegen: die kleinen Racker, die es noch gar nicht können. Die Konzentration, das Einschätzen von Geschwindigkeit und Entfernungen und der unter Umständen noch unterentwickelte Gleichgewichtssinn machen es nicht einfach, Radfahren zu lernen. Nichtsdestotrotz verfügen die meisten Dreijährigen über genug motorisches Geschick und sind alt genug, um es zumindest mal zu versuchen.

Um den Gleichgewichtssinn, die Reaktionsfähigkeit und die Körperbeherrschung zu schulen, empfiehlt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu Beginn das Laufrad oder einen Roller zu benutzen. Diese sind im Kindergartenalter eine gute Heranführung an das spätere Radfahren.

Wenn es endlich soweit ist, sollten Eltern sich nach einem Übungsplatz umsehen. Gut geeignet sind flach asphaltierte Stadtparks, Schulhöfe oder Supermarktparkplätze an Sonntagen. Dort gibt es kaum Verkehr oder Hindernisse. Zuerst übt man das Auf- und Absteigen, die Handhabung und Schiebe-Manöver. Der Sattel sollte so hoch eingestellt sein, das beide Füße immer den Boden erreichen. Erst danach kann das Kind mit einem für seine Körpergröße passendem Rad losfahren. Dabei ist das Anfahren das schwierigste, da hierfür die stabilisierenden Kräfte noch nicht ausreichen. Anstelle eines konstanten Anschiebens, ist es besser, kurz an zu schubsen. Einige Schritte mitzulaufen vermittelt den Kleinen ein sicheres Gefühl und hilft, zur Stelle zu sein, falls Kind und Rad umzufallen drohen.

Es ist nie möglich, die Kleinen ganz vor Schmerzen oder Rückschlägen zu schützen. Genauso wichtig wie das Radfahren an sich, ist deswegen das richtige Fallen. Gut vorbereitet ist man mit dem Fahrradhelm, passenden Schonern und tröstenden Worten, falls es zu einem Sturz kommt. Bei der meist langsamen Geschwindigkeit ist das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering.

Von Stützrädern rät der ADFC ab, da sie einen trügerischen Schein bieten. Dem Kind wird ein Gleichgewicht suggeriert, das es nicht hat. Werden diese später abgenommen, muss neu gelernt werden und da ist Frust vorprogrammiert. Lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen warten, denn der schwerste Schritt ist das Einpendeln des Gleichgewichts.

Damit ist es jedoch nicht getan: Denn wenn sie selbstständig Radfahren, heißt es noch nicht, dass sie alltägliche oder gefährliche Situationen im Verkehr richtig einschätzen können. Vor allem mit letzterem haben kleine Kinder Probleme. Wer schon einmal mit einem Vierjährigen mit dem Fahrrad an einem Hund vorbei kam, weiß was gemeint ist. Schnell ist alles außer dem Tierchen vergessen und jeder Laternenmast wird zur Gefahr.

Sobald das Radfahren sicher klappt, können Eltern es bei möglichst vielen Gelegenheiten im Alltag einbauen. Denn bekanntlich macht nur Übung den Meister.

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Untersuchungen nicht zeitgemäss

Kinderärzte mahnen: Untersuchungen nicht mehr zeitgemäß

Die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, wie die Kassen sie erstatten, haben teilweise nicht mehr die Hauptprobleme im Blick, die Kinderärzte in ihren Praxen wahrnehmen.baby-ratgeber

So sind etwa 20 Prozent der Kinder übergewichtig, und viele weisen Entwicklungs-  und Verhaltensstörungen auf. „Die momentanen Vorsorgeuntersuchungen berücksichtigen dies zu wenig“, sagt Kinderarzt Dr. med. Ulrich Fegeler, Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVK), im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Besonders Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien seien betroffen. Die Kinderärzte möchten diesen Problemen künftig besser vorbeugen können, klagen aber, dass die Krankenkassen die Veränderungen nicht durchweg anerkennen. Um die Finanzierung neuer Untersuchungen werde seit längerem gestritten.

Quelle: Presse-News Wort & Bild Verlag, Apothekenmagazin „BABY und Familie“ – www.baby-und-familie.de